Diemelstadt-Wethen, Ostern 2019. Mit Enttäuschung und Protest reagiert das europäische friedenskirchliche Netzwerk Church and Peace auf die Entscheidung des Europaparlaments von Gründonnerstag, dem 18.
Die Friedensarbeit wie auch die Friedensbewegung können in Deutschland auf eine lange, bewegte und wechselvolle Geschichte zurückblicken. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es hier die Debatte um die Wiederbewaffnung, die Großdemonstrationen in den 1980er Jahren, die friedliche Revolution in der DDR, die Entwicklung der zivilen Konfliktbearbeitung, der Friedensfach- und der Freiwilligendienste.
Wie kann die Friedensarbeit auf die aktuellen Herausforderungen und die Gefährdungen der Demokratie angesichts von populistischen und rechtsextremen Strömungen, von rassistischen und antisemitischen Stimmen antworten und sich für die Unteilbarkeit der Würde und die Wahrung der Rechte aller Menschen einsetzen? Dieser Frage geht die Tagung „Miteinander aktiv!
Er gehört zu den wichtigen Wegbereitern des Friedensdienstes in Deutschland, er half mit, die Friedensdienste organisatorisch zu strukturieren und stark zu machen. Und er war eine der prägenden Persönlichkeiten der Friedensdienstbewegung in Deutschland: Wolfgang von Eichborn. Am 16. März wäre der erste Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) 110 Jahre alt geworden.
Gewaltfreie Konfliktbearbeitung ist erfolgreich. Gewaltfreies Handeln kann helfen, Spannungen und Auseinandersetzungen zu schlichten und Frieden schaffen. Doch dies spielt in der öffentlichen Wahrnehmung nur eine geringe Rolle.
Das Buch des Propheten Jesaja in der Bibel beschreibt eine neue Welt, in der die Menschen in Frieden leben, weil Gewalt und Krieg an ein Ende gekommen sind. Es ist eine Vision, die die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) dazu angeregt hat, beim diesjährigen „Heidelberger Gespräch“ am 8. und 9.
Mit Sorge beobachten wir eine Zunahme nationalistischer Strömungen in Europa. In vielen Mitgliedsstaaten der EU gewinnen rechtspopulistische Parteien im Parlament an Einfluss. Die Folgen davon sind die zunehmende Ausgrenzung von Geflüchteten und Migrant*innen und Gewalt gegen Andersdenkende. Demokratische Grundrechte wie Presse- und Meinungsfreiheit werden eingeschränkt.